![]() |
![]() |
![]() |
Bei zu langem Gebrauch von Schnullern oder Beruhigungssaugern, bei Daumen- und Fingerlutschen über das 3. Lebensjahr hinaus und Zungenfehlfunktionen, kann es zur Deformation der Kiefer kommen. Daher ist es ratsam, bereits im Kleinkindalter mit einer Mundvorhofplatte (als Ersatz für Schnuller oder Daumen) einer Manifestierung der Zahnfehlstellung (offener Biss, Rückbiss) vorzubeugen.
Vorschul- und Schulkinder
Ebenfalls vorbeugend wirken sogenannte Trainer-Behandlungen im späten Kindergartenalter bzw. frühen Schulalter als konfektionierte Vorbehandlung zu einer späteren kieferorthopädischen Spangenbehandlung. Die Trainer- Behandlung bringt die Kiefer tendentiell in die richtige Lage zueinander und beugt Wachstumshemmung einzelner Kiefer vor. Außerdem bewirkt der Trainer die Umstellung von Mundatmung in die korrekte Nasenatmung und gibt bei Zungenfehlfunktion (z.B. Lispeln) in Kombination mit Logopädie (Überweisung zu einem Logopäden) und Atemtraining in unserer Praxis erste Orientierungsimpulse zur korrekten Zungenfunktion beim Sprechen, Schlucken und Atmen.
Download: Trainer Behandlung und Atemtraining (PDF)
Schulkinder
Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung Ihres Kindes? Der richtige Zeitpunkt für eine Spangenbehandlung hängt von der Kieferfehlstellung Ihres Kindes ab. In einem Beratungsgespräch erfahren Sie individuell für Ihr Kind den richtigen Zeitpunkt. Grundsätzlich gilt, dass eine Kieferfehlstellung möglichst früh zwischen dem 6. bis 8. Lebensjahr behandelt werden sollte, um Ober-und Unterkiefer im Verlauf des Wachstums von Beginn an günstige Voraussetzungen zu geben. Beim Auftreten des seitlichen und frontalen Kreuzbisses oder dem Vorbiss des Unterkiefers, kann die Behandlung, insbesondere, wenn sie das Wachstum oder die Entwicklung der Kiefer beeinträchtigt, schon ab dem 3. Lebensjahr sinnvoll sein. Zur Therapie dienen dabei meist einfache Zahnspangen zum Herausnehmen. Sollten Sie nicht sicher sein, ob bei Ihrem Kind eine Frühbehandlung indiziert sein könnte, beraten wir Sie gerne.




